

Böblingen. Am Mittwoch, 9. November um 18 Uhr zeigen der Arbeitskreis Leben Böblingen (AKL) und das Kontaktbüro Selbsthilfegruppen des Gesundheitsamtes im Böblinger Filmzentrum Bären, den schwedischen Film „Ein Mann namens Ove“.
Ein verbitterter Rentner namens Ove lebt in einer Reihenhaussiedlung. Kein Mensch wünscht sich einen Nachbarn wie ihn. Er hat den Tod seiner Frau nicht verkraftet, ist des Lebens überdrüssig und lässt seinen Frust an den Nachbarn aus. Mit viel trockenem, schwarzem Humor wird das Bild einer Person gezeichnet, deren wiederholte Versuche, sich das Leben zu nehmen, scheitern.
Erst im Kontakt mit einer beharrlichen, grundoptimistischen und lebensbejahende Nachbarin reißt Oves Schutzpanzer nach und nach auf. Wie im Film deutlich wird, gibt es viele Gründe, am Leben zu verzweifeln. Genauso viele Gründe gibt es auch, sich dem Leben wieder neu zuzuwenden. Die letzteren sind bei Menschen mit Suizidgedanken verschüttet.
Im Anschluss an den Film besteht die Möglichkeit, sich bei einem Publikumsgespräch mit Margit Wagner, Vorsitzende des AKL und Sebastian Lustnauer, Leiter der psychologischen Beratungsstelle Böblingen, auszutauschen. Die Moderation übernimmt Julia Gries vom AKL. Der Eintritt kostet drei Euro. Karten können auf der Homepage vom Filmzentrum Bären gekauft werden: www.kinobb.de .
Arbeitskreis Leben Böblingen, Telefon: 07031 / 3049259, www.ak-leben.de, Mail: akl-boeblingen@akleben.de
Gesundheitsamt Landratsamt Böblingen: Telefon: 07031 / 663 1751, www.selbsthilfe-bb.de, Mail: selbsthilfebuero@lrabb.de