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Ringen

Nichts zu holen beim Spitzenreiter

Zum Abschluss der Hinrunde traf der TSV Ehningen auf die unangefochtenen Spitzenreiter der KG Rems-Löwen. Mit einer deutlichen 4:31-Niederlage reihten sich die Ehninger bei den anderen Mannschaften der Liga ein, die allesamt ähnlich hoch verloren hatten.

Von Henri Schimmer
Andrian Grosul (rechts) war im Alleingang für die vier Punkte der Ehninger 
Ringer zuständig.

Andrian Grosul (rechts) war im Alleingang für die vier Punkte der Ehninger Ringer zuständig.

Bild: z

Ringen. Im Schnitt gab die Kampfgemeinschaft lediglich vier Mannschaftspunkte ab. Am Samstag war für diese vier Mannschaftspunkte für den TSV der herausragende Andrian Grosul zuständig. Gegen Giorgi Romelashvili, der 2023 noch Bronze bei den U20-Weltmeisterschaften gewann, sah es zunächst nach einem knappen Kampf aus. Nach anderthalb Minuten wurde Grosul aber zunehmend dominant und schulterte seinen Kontrahenten zur Mitte des zweiten Durchgangs.

Knappe Kämpfe lieferten sich noch Kai Rachwalski und Adrian Moise, beide zogen jedoch letztendlich den Kürzeren. Rachwalski verlor mit 1:5 Punkten, Moise mit 2:4. Der Rest des Ehninger Teams verlor vorzeitig entweder per Schulterniederlage oder technisch unterlegen.

Durchwachsene Hinrunde

Für den TSV Ehningen endet damit eine durchwachsene Hinrunde. Nach acht Kämpfen finden sich die Ringer von der Würm mit einem Punkteverhältnis von 6:10 auf Platz sechs und damit im Mittelfeld der Liga wieder. Wichtige Siege konnten gegen den AV Hardt und gegen den AC Röhlingen geholt werden, die wohl den Abstiegskampf unter sich ausmachen werden. Ebenfalls wurde der direkte Tabellennachbar aus Aichhalden im Auftaktkampf geschlagen.

Schmerzlich wurde Timo Stiffel in den letzten Kämpfen vermisst, der sich beim Kampf gegen Ebersbach verletzte. Seither tun sich die Ehninger Verantwortlichen schwer, diese Lücke adäquat zu schließen. In den letzten drei Kämpfen kamen daher Mose Wolkober, Maximilian Jäger und Henri Schimmer zum Zuge.

Fabian Bendl ist optimistisch

Fabian Bendl, der sportliche Leiter der TSV-Ringer, fasste die die Hinrunde wie folgt zusammen: „Alles in allem stehen wir solide im Mittelfeld, was unsere Erwartung vor der Saison war. In den letzten Kämpfen waren einige ärgerliche Niederlagen dabei, sonst hätten wir uns noch etwas weiter oben in der Tabelle einreihen können. Da haben wir Timo sehr vermisst. Er ist in den letzten Jahren zu einer echten Säule unserer Mannschaft gewachsen. Wir wünschen ihm eine schnelle Genesung! Für die Rückrunde bin ich optimistisch, dass wir nicht in den Abstiegskampf reinrutschen, sondern unsere Platzierung halten können.“