

Sindelfingen. Auf ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung bestätigten die Sindelfinger Sozialdemokraten den bisherigen Vorsitzenden Martin Wenger einstimmig im Amt.Den Wahlen vorweg zog Wenger im Rechenschaftsbericht eine gemischte Bilanz über die Kommunalwahlen im vergangenen Jahr und den kürzlich geführten Bundestagswahlkampf. Zwar bleibt Sindelfingen im Kreis die Hochburg mit den stärksten SPD-Ergebnissen, aber dem schwachen Bundestrend kann man nur schwer trotzen.
„Wir haben gerade bei den Kommunalwahlen mit vielen engagierten Kandidatinnen und Kandidaten gezeigt, wie man lokal für eine soziale Politik werben kann“, so Wenger. Er hob den großen Einsatz und Zusammenhalt der Partei hervor, die trotz schwieriger Ausgangslage auf Bundesebene nur leichte Verluste hinnehmen musste. Neben dem Landtagswahlkampf im kommenden Jahr liegt der große Fokus der kommenden Amtsperiode auf einem klareren kommunalpolitischen Profil, das man mit den Mitgliedern gemeinsam erarbeiten möchte.
Bei den Vorstandswahlen des SPD-Stadtverbandes wurde Wenger mit 100 Prozent als Vorsitzender wiedergewählt. Ebenso in den Ämtern der stellvertretenden Vorsitzenden wurden die Maichinger Ortschaftsrätin Hannah-Lea Braun und Samet Mutlu, der wie Wenger neu in den Sindelfinger Stadtrat eingezogen ist, mit großer Mehrheit bestätigt. Neu in diese Position rückt der 42-jährige Stefan Wagner auf. Als Kassiererin wurde Adelheid Höfel im Amt bestätigt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen und Beisitzer Bärbel Keller, Ebou Ceesay, Bernd Schäfer, Florian Koch und Selina Deutsch.
Mit Franz Klitsch und Johannes Wiechert wurden zwei langjährig aktive Genossen aus dem Vorstand verabschiedet. Klitsch und Wiechert, die beide auch für die SPD im Gemeinderat engagiert waren, dankte Martin Wenger für ihr großes Engagement über viele Jahre im Vorstand. Ebenso wurde Manfred Stock für sein 15-jähriges Engagement in der Gemeinderatsfraktion gewürdigt.